Übersicht Auf der Vía Podiensis erwarten Sie atemberaubende Landschaften und die weltberühmte französische Küche Vía Podiensis (PR12-61210):Le Puy-en-Velay – Saint-Privat-d'Allier – Aumont-Aubrac – Saint-Côme-d'Olt – Conques – Livinhac-le-Haut – Cahors – Moissac – Condom – Montréal-du-Gers – Aire-sur-l'Adour – Saint-Jean-Pied-de-Port Reiseart: Individualreise - 37 TageSchwierigkeitsgrad: mittelPilgerstrecke: ca. 740 kmReisepreis: ab 3.720 EUR pro Person Der beliebteste Jakobsweg in Frankreich Die Vía Podiensis, manchmal auch Camino de Le Puy genannt, ist eindeutig der beliebteste der vier französischen Jakobswege. Dieser Jakobsweg führt Sie durch den magischen Süden Frankreichs bis zu den majestätischen Pyrenäen. Von der spektakulären UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Le Puy-en-Velay mit ihren vulkanischen Felsformationen über die Höhen des Aubrac-Plateaus, durch die romantischen Täler des Rouergue mit ihren mittelalterlichen Dörfern wie Conques und Saint-Côme-d'Olt, bis hin zur südfranzösischen Gascogne mit ihren Bastide-Städten und Weinlandschaften. Unterwegs begegnen Sie beeindruckender romanischer Architektur, traditionellen Steinhütten, grünen Weiden und authentischen Pilgerorten wie der weltberühmten Abtei Moissac. Dabei erleben Sie die einzigartige Mischung aus französischer Gastfreundschaft, kulinarischen Genüssen und einer gut ausgebauten Infrastruktur – mit hervorragender Wegkennzeichnung und komfortablen Unterkünften, die dem spanischen Standard in nichts nachsteht. Eine intensive Pilgerreise – ganz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen Die Vía Podiensis als Gesamtstrecke ist eine intensive Pilgerreise, die Zeit und körperliche Ausdauer erfordert, doch genau das macht sie für viele Pilger so reizvoll: als tiefgreifende transformative Auszeit. Für Pilger, die gerne etwas kürzer in die Welt der Caminos eintauchen möchten, lässt sich flexibel in Teilstrecken ab einer Woche aufteilen, so dass jeder Pilger seinen persönlichen Rhythmus finden kann. Während die Vía Podiensis unter den Franzosen schon lange sehr beliebt ist, wird sie aktuell auch international immer bekannter. Es wird sicherlich nicht mehr viele Jahre dauern, bis die Vía Podiensis ebenso legendär ist wie die Caminos in Spanien. Unsere Reiseangebote für Ihre Pilgerreise auf der Vía Podiensis Als Spezialist für Langsames Reisen jeglicher Art bieten wir Ihnen individuell anpassbare Pilgerreisen auf der Vía Podiensis an. Möchten Sie sich der Herausforderung stellen und den Weg am Stück wandern? Oder interessieren Sie sich eher für gut planbare Abschnitte ab einer Woche? Freuen Sie sich u.a. auf: Gepäcktransport Einzel- bzw. Doppelzimmer mit eigenem Bad/ WC in landestypischen Hotels, Landhäusern und Gasthäusern Frühstück deutschsprachige Notrufnummer für unterwegs Wir helfen Ihnen, die Reise ganz nach Ihren Wünschen zu gestalten. Gerne beraten wir Sie bei Ihren Fragen zu einzelnen Etappen, zu Schwierigkeitsgraden oder bei allen anderen Anliegen für Ihre Pilgerreise. Senden Sie uns einfach eine Reiseanfrage oder rufen Sie uns an! Reiseverlauf Die Etappen der Vía Podiensis: Distanzen, Schwierigkeitsgrade, Highlights 1. Tag: Anreise - Le Puy-en-VelayIndividuelle Anreise zu Ihrer Unterkunft in Le Puy-en-Velay. Das UNESCO-Weltkulturerbe besticht durch seine spektakuläre Lage auf vulkanischen Felsformationen und die beeindruckende Architektur. Die Kathedrale Notre-Dame du Puy und die Statue Notre-Dame de France sind weltbekannt. 2. Tag: Le Puy-en-Velay - Saint-Privat-d'Allier (ca. 23,3 km / ca. 7 Std. / mittel)Ihre Pilgerreise beginnt mit einer gemäßigten Etappe durch die Hochebene der Auvergne. Hinaus ins grüne Hinterland, vorbei an malerischen Dörfern und sanften Hügellandschaften. Sie durchwandern ländliche Gebiete mit Weideland und kleinen Feldern, passieren traditionelle Bauernhöfe mit Naturschieferdach. In Saint-Privat-d'Allier, einem ruhigen Dorf am Ufer des Allier, klingt der erste Pilgertag aus. 3. Tag: Saint-Privat-d'Allier - Sauges (ca. 19,5 km / ca. 6 Std. / anspruchsvoll)Diese anspruchsvolle Etappe belohnt Sie mit herrlichen Ausblicken. Der Weg folgt dem wilden Allier-Flusstal durch enge Schluchten und über Höhenkuppen. Sie wandern durch dichte Laubwälder, vorbei an beeindruckenden Felsenformationen und klaren Bergbächen. Sauges besticht durch seine Ruhe und Ursprünglichkeit. 4. Tag: Sauges - Domaine du Sauvage (ca. 19,3 km / ca. 6 Std. / leicht)Nach den Strapazen von gestern bietet diese leichte Etappe willkommene Erholung. Der Weg verläuft durch liebliche Landschaften mit sanften Hügeln und grünen Wiesen. Sie passieren kleine Weiler und ursprüngliche Dörfer. Auf offenen Feldern erblühen im Frühling und Sommer farbenfrohe Wildblumen. 5. Tag: Domaine du Sauvage - Aumont-Aubrac (ca. 28,2 km / ca. 8,5 Std. / mittel)Eine längere Etappe über das Aubrac-Plateaus erwartet Sie. Der Weg führt beständig bergauf durch wechselnde Landschaften – von grünen Wäldern zu offenen Hochlandweiden. Während des Aufstiegs werden Sie mit weiten Ausblicken über die Hügel der Auvergne und des Rouergue belohnt. Der Himmel wirkt näher, die Luft klarer und frischer. Aumont-Aubrac auf über 1.000 Metern Höhe ist bekannt für französische Gastfreundschaft und regionale Küche. 6. Tag: Aumont-Aubrac - Nasbinals (ca. 25,8 km / ca. 7,5 Std. / mittel)Auf dem Aubrac-Plateau prägt offene, windgepeitschte Landschaft Ihren Weg. Sie folgen weiten Weidenlandschaften, vorbei an traditionellen Aubrac-Steinhütten – den „burons", die früher Hirten und Käsemacher beherbergten. Bei klarem Wetter reicht der Blick weit in die Ferne. Nasbinals, ein Pilgerort von spiritueller Bedeutung, besticht durch seine romanische Kirche und die Lage auf dieser atemberaubenden Hochebene. 7. Tag: Nasbinals - Saint-Côme-d'Olt (ca. 32,2 km / ca. 9,5 Std. / anspruchsvoll)Eine der anspruchsvollsten Etappen der Via Podiensis. Das Aubrac-Plateau verlassend, steigen Sie in die grünen Täler des Rouergue ab und durchqueren offenes Hochland, dichte Wälder, malerische Täler und idyllische Dörfer. Saint-Côme-d'Olt ist ein bezauberndes mittelalterliches Dorf und Juwel des südfranzösischen Kunsthandwerks. 8. Tag: Saint-Côme-d'Olt - Estaing (ca. 19,3 km / ca. 6 Std. / mittel)Nach den Anstrengung der gestrigen Etappe, bietet diese gemäßigte Etappe Raum zur Erholung. Der Weg führt durch das romantische Lot-Tal mit wunderschönen Flusslandschaften und sanften Hügeln. Sie durchwandern typische Rouergue-Landschaften mit charakteristischen Kalkstein-Hügeln und grünen Weiden. Estaing, ein historisches Château-Dorf mit imposantem Schloss und mittelalterlicher Brücke, lädt zum Erkunden der Altstadt ein. 9. Tag: Estaing - Espeyrac (por Campuac) (ca. 23,2 km / ca. 7 Std. / mittel)Eine abwechslungsreiche Etappe mit gemischten Landschaften erwartet Sie – teilweise am Lot, teilweise durch Wald und Feld. Sie passieren mehrere Pilgerorte und Dörfer mit eigenem Charakter. Die Route über Campuac bietet einen malerischen Umweg mit authentischer Perspektive. Espeyrac, ein ruhiges Dorf der Pilgerkultur, heißt Sie willkommen. 10. Tag: Espeyrac (por Campuac) - Conques (ca. 12,1 km / ca. 4 Std. / leicht)Conques, Ihr heutiges Ziel, ist ein absoluter Höhepunkt – eine Schatzkammer romanischer Architektur, malerisch in einem steilen Tal gelegen. Die ikonische Sainte-Foy-Basilika mit ihren berühmten Tympana-Skulpturen gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Dorf wirkt zeitlos mit steilen engen Gassen, traditionsreichen Häusern und spiritueller Atmosphäre. 11. Tag: Conques - Livinhac-le-Haut (ca. 23,4 Km / ca. 7 Std. / mittel)Sie verlassen Conques und setzen Ihre Reise durch das herrliche Rouergue fort. Der Weg führt hinab ins Lot-Tal und wieder hinauf mit wechselnden Landschaften und kontinuierlichen Ausblicken. Sie durchwandern Wälder und Wiesen, passieren Farmhäuser und kleine Weiler aus einer anderen Zeit. Livinhac-le-Haut besticht durch seine malerische Lage am Flussufer und die Nähe zu beeindruckenden Karstlandschaften. 12. Tag: Livinhac-le-Haut - Figeac (ca. 24,1 Km / ca. 7 Std. / mittel)Diese gemäßigte Etappe führt ins Tal des Célé und später zum Lot durch faszinierende Quercy-Landschaften. Der Weg ist abwechslungsreich mit mehreren Auf- und Abstiegen. Sie wandern durch Kastanienwälder, vorbei an traditionellen Dörfern und Bauernhöfen. Figeac, eine mittelalterliche Handelsstadt mit bemerkenswerten Renaissance-Häusern und lebendiger Altstadt, ist berühmt für ihre Goldschmiedkunst. 13. Tag: Figeac - Béduer (ca. 11,7 Km / ca. 3,5 Std. / leicht)Eine kurze und entspannte Etappe führt ins grüne Quercy-Hinterland. Der Weg ist leicht und lädt zu meditativem Gehen ein. Sie durchwandern typische Quercy-Landschaften mit Obstgärten, Weinfeldern und Steinhäusern. Béduer, ein kleines friedliches Dorf, schenkt Ihnen Zeit für Ruhe und Reflexion. 14. Tag: Béduer - Cajarc (ca. 19,1 Km / ca. 6 Std. / leicht)Erneut führt der Camino Sie durch malerische Wälder und Felder, vorbei an traditionellen Dörfern. Cajarc besticht durch künstlerische Atmosphäre und Lage in einer der schönsten Flusslandschaften Südfrankreichs. Am Abend laden Flussuferspaziergang und regionale Küche zum Genießen ein. 15. Tag: Cajarc - Varaire (ca. 27,2 Km / ca. 8 Std. / leicht)Eine lange, aber dennoch leichte Etappe durch das malerische Lot-Tal mit charakteristischen Kalkstein-Klippen und grünen Auen. Der Weg folgt oft dem Flussufer oder angenehmen Höhenwegen mit herrlichen Ausblicken. Sie wandern durch Wälder und Wiesen, passieren Dörfer mit Charakter. Der Lot-Fluss begleitet Sie regelmäßig. Varaire, ein ruhiges Dorf im Tal, ist perfekt zum Ausruhen nach diesem langen Tag. 16. Tag: Varaire - Vaylats (ca. 8,5 Km / ca. 3 Std. / sehr leicht)Eine sehr leichte Etappe zur Erholung nach längeren Tagen. Ideal zum Reflektieren, Energie tanken oder Sehenswürdigkeiten erkunden. Vaylats, ein winziges friedliches Dorf, bietet Ruhe und Stille. 17. Tag: Vaylats - Cahors (ca. 23,9 Km / ca. 7 Std. / leicht)Der heutige Tag führt Sie zur berühmten Stadt Cahors, einer der bedeutendsten historischen Orte Südfrankreichs. Cahors besticht durch die mittelalterliche Pont Valentré – eine der schönsten Brücken Europas – und die Lage auf einer Schleife des Lot. Die Altstadt mit Renaissancehäusern und imposanter Kathedrale ist sehenswert. Probieren Sie den berühmten Cahors-Wein. 18. Tag: Cahors - Lascabanes (ca. 22,8 Km / ca. 7 Std. / leicht)Diese leichte Etappe führt durch sanfte Hügel, Wälder und grüne Wiesen der südfranzösischen Landschaft. Die Luft erfüllt vom Duft der Wildkräuter. Lascabanes, ein ruhiges Dorf in der schönen Quercy-Region, ist ein guter Rastpunkt für Pilger. 19. Tag: Lascabanes - Lauzerte (ca. 24,5 Km / ca. 7 Std. / mittel)Die erste Etappe in der Provinz Gascogne. Lauzerte, ein wunderbar erhaltenes Bastide-Dorf auf einem Hügel, besticht mit engen Gassen, charmanten Plätzen und Kirchenaussicht. Die Gascogne-Region breitet sich unter Ihren Füßen aus. 20. Tag: Lauzerte - Moissac (ca. 27,7 Km / ca. 8 Std. / leicht)Heute erwartet Sie ein weiterer Höhepunkt: Moissac ist weltberühmt für sein Kloster mit herrlichem Kreuzgang und beeindruckendem Tympanum – beides UNESCO-Weltkulturerbe. Diese romanische Kirche ist ein Meisterwerk mittelalterlicher Architektur. 21. Tag: Moissac - Auvillar (ca. 21,4 Km / ca. 6,5 Std. / mittel)Sie verlassen die berühmte Abtei und wandern durch eine landwirtschaftlich geprägte Region, vorbei an Feldern, Obstgärten und traditionellen Bauernhöfen der Gascogne. Auvillar, ein wunderbar erhaltenes mittelalterliches Dorf mit rundlichem Grundriss, ist architektonisch sehr reizvoll. Kirche und alte Häuser erzählen von der reichen Vergangenheit des Ortes. 22. Tag: Auvillar - Miradoux (ca. 17 Km / ca. 5 Std. / leicht)Eine kurze, leichte Etappe durch die charaktervolle Hügellandschaft der Gascogne. Die Luft wird zunehmend wärmer und südlicher. Miradoux, ein charmantes Bergdorf mit mittelalterlichem Schloss, besticht durch herrliche Lage und traditionelle Architektur. 23. Tag: Miradoux - Lectoure (ca. 15,2 Km / ca. 4,5 Std. / leicht)Eine kurze, leichte Etappe zu einer der herausragendsten Städte der Gascogne. Lectoure, eine beeindruckende mittelalterliche Stadt auf einem Hügel, ist bekannt für ihre Kathedrale und die Überreste einer antiken römischen Stadt. Die Altstadt mit Arkaden und traditionellen Häusern ist sehenswert. 24. Tag: Lectoure - La Romieu (ca. 22,1 Km / ca. 6,5 Std. / leicht)Durch die ländliche Gascogne gelangen Sie zu einem weiteren architektonischen Juwel. La Romieu ist eine bezaubernde Stadt, bekannt für ihr beeindruckendes gotisches Kloster mit achteckigen Turm – UNESCO-Weltkulturerbe. Die mittelalterliche Architektur macht dies zu einem besonderen Ort der Kontemplation. 25. Tag: La Romieu - Condom (ca. 9,1 Km / ca. 3 Std. / leicht)Eine kurze Etappe zu einer interessanten Stadt der Gascogne. Condom, eine hübsche mittelalterliche Stadt an der Baïse, ist bekannt für ihre Kathedrale und ihre Geschichte als Handelszentrum. Charmante Altstadt, gute Restaurants und der berühmte lokale Armagnac laden zum Erkunden ein. 26. Tag: Condom - Montréal-du-Gers (ca. 16,3 Km / ca. 5 Std. / leicht)Diese Etappe führt Sie durch die sanften Hügel der Gascogne. Montréal-du-Gers ist eine kleine, wunderschöne Bastide-Stadt mit quadratischem Grundriss und typischen Arkaden einer mittelalterlichen Planstadt. 27. Tag: Montréal-du-Gers - Eauze (ca. 17,1 Km / ca. 5 Std. / leicht)Weiter geht es durch die charakteristische Hügellandschaft der südlichen Gascogne. Die kleine Stadt Eauze ist bekannt für ihre Geschichte, ihre Kirche und ihre Lage im Armagnac-Gebiet. Ein toller Ort zum Entspannen und Probieren lokaler Spezialitäten. 28. Tag: Eauze - Nogaro (ca. 21 Km / ca. 6 Std. / leicht)Eine längere, aber leichte Etappe durch die südfranzösische Weinlandschaft. Die Natur ist hier sonnig, trocken und lebendig. Nogaro ist eine hübsche kleine Gemeinde in der Armagnac-Region. 29. Tag: Nogaro - Aire-sur-l'Adour (ca. 27,4 Km / ca. 8 Std. / leicht)Diese längere Etappe führt durch immer flacher werdende Landschaften in Richtung Südwesten. Aire-sur-l'Adour ist eine hübsche, historisch bedeutsame Stadt an der Adour, bekannt für ihre Kathedrale und die Lage am Fluss. 30. Tag: Aire-sur-l'Adour - Miramont-Sensacq (ca. 17,6 Km / ca. 5,5 Std. / leicht)Sie nähern sich allmählich den Pyrenäen. Miramont-Sensacq, ein ruhiges Dorf, ist ein guter Rastpunkt vor den bergigen Etappen. 31. Tag: Miramont-Sensacq - Arzacq-Arraziguet (ca. 16 km / ca. 5 Std. / leicht)Eine angenehme Etappe durch südwestfranzösische Landschaft mit typischen Dörfern und Feldern. Arzacq-Arraziguet ist ein Pilgerdorf mit guter Infrastruktur. Die flache, landwirtschaftlich geprägte Umgebung lädt zur Erholung ein. 32. Tag: Arzacq-Arraziguet - Arthez-de-Bearn (ca. 30 Km / ca. 9 Std. / anspruchsvoll)Diese längere Etappe führt Sie durch das Département Landes, mit seinen charakteristischen flachen Landschaften und Kiefernwäldern. Genießen Sie trotz der Anstrengungen die Stille der ausgedehnten Kiefernwälder und die meditative Atmosphäre dieser wenig besiedelten Region. Arthez-de-Bearn, ein traditionelles baskisches Dorf, markiert den Übergang zum Beginn der Pyrenäen. 33. Tag: Arthez-de-Bearn - Dessine-moi un chemin (ca. 22,7 km / ca. 7 Std. / mittel)Heute erwarten Sie die ersten Ausläufer der Pyrenäen. Sie verlassen die flachen Landschaften und nähern sich den Bergen. Die Vegetation wird grüner und üppiger, Ausblicke auf die Pyrenäen werden sichtbar. Dessine-moi un chemin ist ein charaktervolles Dorf in dieser bergigen Region – perfekter Ausgangspunkt für die letzten Etappen. 34. Tag: Dessine-moi un chemin - Aroue (ca. 28,5 km / ca. 8,5 Std. / mittel)Sie dringen tiefer in die beeindruckende Bergwelt der Pyrenäen vor. Häufige Auf- und Abstiege führen durch Wälder und über Höhen mit herrlichen Ausblicken. Die Luft wird kühler und frischer, die Natur wilder und ursprünglicher. Aroue, ein malerisches Bergdorf in den französischen Pyrenäen, ist wichtiger Rastpunkt für Pilger. 35. Tag: Aroue - Larceveau (ca. 27,6 km / ca. 8 Std. / mittel)Weiter geht es durch die Berglandschaften der französischen Pyrenäen. Die Luft ist klar und bergfrisch, die Natur wild und ursprünglich. Larceveau, ein traditionelles baskisches Bergdorf, lässt Sie die Nähe zum Ziel spüren. Von hier ist es nur noch eine Etappe zum legendären Saint-Jean-Pied-de-Port. 36. Tag: Larceveau – Saint-Jean-Pied-de-Port (ca. 18,8 km / ca. 5,5 Std. / leicht)Die feierliche Ankunft! Der Weg führt hinab ins Tal zur berühmten Pilgerstadt Saint-Jean-Pied-de-Port. Die mittelalterliche Altstadt mit engen Gassen, Brücke und Château ist absolut sehenswert. Sie haben die Vía Podiensis vollendet – ein enormer Erfolg und Grund zum Feiern! 37. Tag: Saint-Jean-Pied-de-Port - AbreiseHeute gilt es Abschied zu nehmen. Genießen Sie Ihren Weg in die Heimat. Mögen Ihnen die Erfahrungen, Landschaften und Menschen der Vía Podiensis für immer in Erinnerung bleiben. Fragen & Antworten Häufig gestellte Fragen und Antworten FAQ zur Vía Podiensis + Was macht die Via Podiensis besonders im Vergleich zu anderen Jakobswegen? Die Via Podiensis durchquert spektakuläre südfranzösische Landschaften, wie das Aubrac-Plateau, das Tal des Flusses Lot und die Gascogne, wo die typisch südfranzösische Atmosphäre und Lebensart noch lebendig sind. Gleichzeitig passiert Sie viele unfassbar schöne Städte und Dörfer, von denen einige sogar als UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte ausgezeichnet worden sind. Mit nur 30.000 bis 50.000 Pilgern pro Jahr wird sie deutlich weniger begangen als der Camino Francés, bietet aber gleichzeitig eine hervorragende Infrastruktur. + Wie viele Pilger gehen die Via Podiensis jährlich? Etwa 30.000 bis 50.000 Pilger pro Jahr – vergleichbar zum Beispiel mit dem Camino del Norte und damit deutlich weniger als der Camino Francés (mehr als 200.000). Für Sie bedeutet das: authentischere Ortschaften, eine kleinere, persönlichere Pilger-Gemeinschaft und ein kontemplatives Erlebnis. + Welche Sehenswürdigkeiten sollte ich nicht verpassen? Absolute Highlights sind: Le Puy-en-Velay (faszinierende Kathedralstadt), das Aubrac-Plateau (spektakuläre Hochlandlandschaft), Conques (wunderschönes Dorf mit UNESCO-Basilika), das Lot-Tal (malerische Flusslandschaft), Cahors mit der Pont Valentré (eine der schönsten Brücken Europas), die Gascogne-Bastiden (mittelalterliche Dörfer), Moissac (UNESCO-Kloster) und Saint-Jean-Pied-de-Port (legendäre Pilgerstadt). + Wie anspruchsvoll ist die Vía Podiensis? Der Schwierigkeitsgrad der Vía Podiensis ist moderat. Die Tagesetappen haben eine durchschnittliche Distanz von ca. 21 km und ein gemäßigtes Höhenprofil, doch zwischendurch gibt es hin und wieder Ausreißer mit einer Distanz von über 30 km oder mit mehr Höhenmetern – inbesondere auf dem Aubrac-Plateau und in den Pyrenäen. Sie sollten eine gute Grundfitness haben und ggf. vorher etwas Training absolviert haben. Mit realistischen Erwartungen und bei Bedarf auch mit einigen Ruhetagen sollte die Vía Podiensis jedoch für die meisten Pilger machbar sein – die Belohnung ist eine transformative Lebenserfahrung. + Was gibt es bei der Verpflegung zu beachten? Auf der Vía Podiensis empfehlen wir die Verpflegung per Halbpension (Frühstück und Abendessen im Hotel), weil es gerade in den kleinen Orten nicht so viele Restaurants gibt, wie auf den Jakobswegen in Spanien und Portugal. + Welches ist die beste Reisezeit für die Vía Podiensis? Die beste Wanderzeit ist Mai bis Juni sowie September bis Oktober mit angenehmen Temperaturen (12-22°C) und langen Tagen. Juli und August können recht heiß werden. Die Wintermonate empfehlen wir nicht, da viele Unterkünfte geschlossen sind und die Wetterbedingungen unberechenbar sind – besonders in den Pyrenäen. + Muss ich Französisch sprechen können? Nein. Die Route ist so gut markiert, dass Sie sich nicht verlaufen, und die meisten Unterkünfte sind auf internationale Gäste eingestellt. Dennoch sind einige Grundphrasen auf Französisch bestimmt hilfreich, einfach um mit den netten Einheimischen ins Gespräch zu kommen. + Kann ich nach der Via Podiensis auf einem anderen Jakobsweg weiterwandern? Ja! Die perfekte Fortsetzung ist der Camino Francés von Saint-Jean-Pied-de-Port nach Santiago de Compostela (ab 35 Tage). Diese Kombination bietet Ihnen eine epische, transformative Auszeit von mehr als zwei Monaten. Alternative Wege wie der Camino del Norte sind ebenfalls möglich, wenn Sie nach der Vía Podiensis bereit sind, einen kleinen Transfer nach Irún zu unternehmen. Gerne unterstützen wir Sie bei solch einer einmaligen Pilgererfahrung. + Wie gut sind die Wegmarkierungen? Die Via Podiensis ist ausgezeichnet markiert mit gelben Pfeilen und Muschel-Symbolen – Sie werden sich kaum verlaufen können. Gerne beraten wir Sie, welche weiteren Hilfsmittel zur Navigation für Sie in Frage kommen (Kartenmaterialien, App usw.). FAQ zu unseren Jakobswegen allgemein + Kann ich den Jakobsweg auch spontan gehen? Wir freuen uns auch über kurzfristige Anfragen und werden alles tun, um Ihre Reise auch spontan möglich zu machen, dies hängt allerdings von den Verfügbarkeiten der Unterkünfte ab. Stellen Sie uns gerne eine Anfrage und wir geben unser bestes, um Ihnen Ihren Camino-Wunsch zu erfüllen. Versuchen Sie ansonsten bitte bis 6 Wochen vor gewünschter Abreise Ihren Jakobsweg bei uns zu buchen. + Ist die Anreise inklusive? Ihre Anreise erfolgt in Eigenregie. Gerne helfen wir Ihnen bei einer passenden Zugverbindung.Transfer zum/ vom Bahnhof sind nicht inkludiert, wenn nicht anders beschrieben. Auf Wunsch organisieren wir Ihnen auch einen Transfer vom/ bis Bahnhof bzw.Flughafen (Preis für max. 3 Pers. mit Gepäck). Andernfalls empfehlen wir per Taxi oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Ihrer ersten (bzw. von Ihrer letzten) Unterkunft zu fahren. + Wie funktionieren die Transfers vom Flughafen? Sofern Sie einen Transfer gebucht haben, wartet der Fahrer am Flughafen mit einem Schild, auf dem Ihr Name steht, sobald Sie aus der Gepäckabholung kommen. + Wie sind die Stornierungsbedingungen? Stornogebühren bis 30 Tage vor Abreise 15%, 29-15 Tage vor Abreise 25%, 14-10 Tage vor Abreise 50% und ab 9 Tage vor Abreise 100% des Reisepreises. Packliste Packliste: Was sollten Sie für Ihren Jakobsweg alles einpacken? Kleidung Rucksack (einschl. Regenschutz): 35-50 l – max. 2 kg Leergewicht 2 Trekkinghosen: lang mit abnehmbaren Beinen & 1 kurze Hose 2 T-Shirts (Funktionsmaterial oder am besten Merinowolle) 1 langärmeliges T-Shirt (Funktionsmaterial oder am besten Merinowolle) 2 Paar Wandersocken (auch Kompressionssocken sind empfehlenswert) (ggf. auch Nylonstrümpfe – unter den Wandersocken gegen Blasen) 2 Funktionsunterhosen Wanderschuhe (keine Turnschuhe) 1 Pullover Badelatschen oder Crocs oder/ und Wandersandalen Regenjacke & Regenhose (oder Poncho) – max. 0,5 kg Windstopper Kleines Reisehandtuch Sonnenhut ggf. Badekleidung (für die Verlängerung nach Fisterra sowie für den portugiesischen und spanischen Küstenweg) Gesundheit & Hygiene Kulturbeutel (oder große Zip-Locktüte) Duschgel (kleine Tube) Zahnpasta (Reisegröße) & Zahnseide Zahnbürste Desinfektionsmittel, Nadel & Faden (zur Behandlung von Blasen) oder Blasenpflaster Hirschtalgkreme (zur Vorbeugung von Blasen) – 50-100 ml Magnesiumcitrat 300 Sonnencreme – 50-100 ml Deo Kopfschmerztabletten (vorzugsweise Ibuprofen 400) Nassrasierer Taschentücher Tiger Balsam Technische Ausrüstung Stirnlampe Ebook-Lesegerät (anstatt ein schweres Buch) & Ladekabel Telefon Fotoapparat kleines Taschenmesser Geld & Dokumente Portemonnaie Bargeld EC-Karte oder Kreditkarte Personalausweis oder Reisepass Zug- oder Flugtickets Krankenversicherungskarte (nicht Europäer: Auslandskrankenversicherung) Notfall-Rufnummern der Krankenkasse, Bank & Versicherung Sonstiges Pilgerführer & Reiseplan Pilgerausweis Tagebuch & Kugelschreiber Jakobsmuschel Sonnenbrille & Brillenetui Trinksystem (z.B. camel bag) – max. 2 l Zipplocktüten oder 10-Liter-Gefrierbeutel (für Modulpacksystem) Erste-Hilfe-Set Trekkingstöcke oder Wanderstock Symbol-Stein (für den Camino Francés)